Es geht um unsere Zukunft: Eine Schlacht ist verloren, aber den Kampf geht weiter

Filter für das Braunkohlestaubkraftwerk in Fechenheim!

Die Unwetter und Ihre Folgen sind allgegenwärtig.  Immer mehr der betroffen älteren Bürgen sagen,  dass Sie eine solche Situation in Ihrem langen Leben noch nicht erlebt haben. Die von uns Menschen gemachte Klimaerwärmung  ist Realität.

Das Kyoto-Protokoll und die Weltklimakonferenz von Paris haben darum klare Ziele formuliert. Die CO2 Belastung muss sinken. Viele bemühen sich mit unterschiedlichen Mitteln die Emissionen von Treibhausgasen und Feinstaub zu reduzieren.  Nur Unser Nachbar Allessa bildet da eine Ausnahme. Der Ersatz für ein altes, mit Gas betriebenes Kraftwerk, wird ausgerechnet mit Braunkohlestaub betrieben.  Vor Gericht war unser Widerstand leider nicht erfolgreich.  Aber unsere Forderung  bleibt: Umrüstung oder zumindest Gasfilter. Wir wollen im Rahmen des Kampfes gegen die Verfeuerung von Braunkohle unsere Argumentation gegen das Kraftwerk weiter schärfen. Tonnen von Bahnschwellen – Sondermüll –  lagert ungeschützt auf dem Betriebsgelände.  In den Verbund von Kraftwerken wird in dem Biomassekraftwerk dieser Sondermüll verbrannt.  Anwohner beklagen sich vermehrt über Geruchsbelästigung und schwarze schmierige Ablagerungen auf Ihren Fenstern. Nachdem das Gericht gerade nicht unserer Einschätzung nach von einen Kraftwerksverbund ausgeht, sondern von einem Einzelereignis (neues Braunkohlestaubkraftwerk),  ergeben sich für uns bedeutende Fragen, an denen wir gemeinsam mit kompetenten Organisationen zusammenarbeiten möchten.

Wie muss man die Strategie des Neubaus vieler kleiner Braunkohle betriebener Kraftwerke im Rahmen des Klimaschutzes betrachten?

Welche gesetzgeberischen Konsequenzen ergeben sich daraus?

Wie ist das Urteil von Kassel zur BUND Klage einzuschätzen?

Wie ist die Lagerung und Verfeuerung von Bahnschwellen geregelt.

Gibt es emissionsarme Verfahren um Grundlasten an Wärmenergie zu erzeugen?

Unser Ziel ist es eine Arbeitsgruppe in Fechenheim zu initiieren, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzt. Im  September wollen wir dazu eine Auftaktveranstaltung durchführen.

Wir suchen kompetente Partner, die uns als Referenten und Berater unterstützen können.

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