Das Projekt „CleanCity App“ – weniger Müll durch digitale Werkzeuge

Weniger Müll durch digitale Werkzeuge

Illegale Müllentsorgung ist für viele Städte und Gemeinden ein großes Problem. Der Müll verschandelt nicht nur das Stadtbild, seine Entsorgung ist auch mit enormen Kosten verbunden.

In unserem Stadtteil gibt es seit längerer Zeit Arbeitsgruppen in unterschiedlichen Zusammensetzungen zum Thema Müll. Dennoch konnte die Müll-Situation vor Ort bisher nicht zum Besseren gewendet werden. Daher wollen wir neue Wege gehen und versuchen, die Situation durch den Einsatz moderner Hilfsmittel positiv zu verändern.  Gleichzeitig wollen wir damit mehr Mitbürger*Innen zum Mithelfen zu animieren. Das Ergebnis ist ein Konzept, welches wir hiermit vorstellen wollen. Das Konzept wird auf einem CleanFFM Stammtisch erläutert. Sobald die Pandemiesituation es zulässt, laden wir zu diesem schon lange geplanten Treffen ein. 

Konzept: Clean City App

4 Kommentare zu „Das Projekt „CleanCity App“ – weniger Müll durch digitale Werkzeuge“

  1. Das Hauptproblem ist ja nicht in erster Linie der Mangel an Technologie, sondern an Gemeinschaftssinn. Wie lässt es sich sonst erklären, daß es es fast zum Normalfall geworden scheint, seinen kleinen und großen Müll gerade dort abzuladen, wo man gerade steht und geht?
    Ich möchte hier mal zur Diskussion stellen, ob wir als Gesellschaft etwas weniger zimperlich sein sollten, solche Vergehen auch drastischer zu bestrafen (Modell Singapur?). Damit geht natürlich einher, dass man die Verschmutzer auch indentifizieren können muß.
    Wie wäre es mit gezieltem und zeitlich begrenztem Einsatz von Videoüberwachung an besonders betroffenen Straßen und Plätzen mit Zustimmung der direkten Nachbarschaft?Vielleicht sogar etwas weniger invasiv als wenn sich Bürger gegenseitig überwachen müssen.

    1. Joachim Werner

      Ich stimme fast vollkommen zu – nur das Modell Singapur verfängt bei uns nicht.

      1. Wir sind (und wollen es bleiben) im krassen Gegensatz zu Singapur eine liberale Demokratie – in Singapur möchte ich nicht leben.
      2. Die Bewohner der asiatischen Länder haben eine anderen Bezug zu Gemeinsinn einerseits und Individualität andererseits. Bei uns wird das Individuum gefeiert, oft reichlich übertrieben, in Asien dagegen steht die Gesellschaft im Vordergrund.
      Das Modell Singapur läßt sich also auch auch sozio-kulturellen Gründen bei uns nicht anwenden.

      Aber, wie gesagt, ich stimme zu. Es müssen Mittel und Wege gefunden werden, wie man diejenigen, die Ihren Müll auf der Straße deponieren (ohne die Abholung durch die FES zu organisieren) zur Verantwortung zieht. Der flächendeckende Einsatz der CleanCityApp könnte dabei helfen.

  2. Elisabetha Lotz-Pewny

    1. Härtere Strafen wären angebracht, dafür muss man natürlich den Täter identifizieren. Das ist wohl das schwierigste.
    2. ” Hallo wachsamer Nachbar”, dafür sollte man auch in diesem Bereich werben.
    3. Man sollte sich das Modell : “Friday for future ” als Beispiel nehmen.
    Alle Schulen ( Kultusministerium) sollten das Fach: “Umwelt und Natur” einführen. Jede Schule ab 1. Klasse bekommt einen Bezirk zugeteilt .
    Der Unterricht beinhaltet auch einen praktischen Teil, nämlich : Müll sammeln! Jede Woche ist eine andere Klasse in seinem Schulbezirk mit sammeln dran. Wenn alle Klassen durch sind, beginnt es wieder von vorn. Die Kinder würden somit sensibilisiert und “erziehen” allmählich ihre Eltern, Geschwister und Freunde mit. Das gleiche gilt fürs Müll trennen.
    Wenn man das Kultusministerium, mit den Schulen, Friday for future und die Medien dafür mobilisiert, wäre dies möglicherweise nachhaltig das wirksamste Konzept. Oder?

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