Initiative des Vereins Zukunft Fechenheim zum Thema 7. Polizeirevier

Bitte schreiben Sie uns hierzu an verein@burger-adler.de oder benutzen Sie das Kommentarfeld am Ende des Artikels.

Die Herabstufung vom Status „Revier“ zum „Posten“ in der Pfortenstraße ist natürlich ein Imageverlust für Fechenheim. Nicht zuletzt darum wird die Diskussion im Stadtteil sehr emotional und gegensätzlich geführt. Uns haben Mails besorgter Bürger erreicht, die in der einen oder anderen Weise Kritik an der Arbeit des 7. Reviers formuliert haben. Darüber hinaus wurden Befürchtungen geäußert, die geplanten Änderungen würden für ein Weniger an Sicherheit in Fechenheim führen.

Würden wir nicht gerade in Zeiten der Corona-Pandemie leben, hätten wir eine öffentliche Veranstaltung organisiert, wie wir es zu den Themen Mängel im ÖPNV, Bürgerzentrum oder Entwicklung des Chemiestandorts Fechenheim im letzten Jahr getan haben. Da das im Moment so nicht möglich ist, wollen wir eine sachliche Diskussion auf diesem Wege unterstützen.
Das Anliegen der Polizei, durch Zusammenlegungen von Revieren freiwerdende Stellen im Überbau für die Erhöhung der Präsenz im Stadtteil zu nutzen, halten wir für sinnvoll. In der Vergangenheit hat der Verein gut mit der Polizei zusammengearbeitet. Man hatte ein offenes Ohr für unsere Anliegen. Die Polizei hat angeboten, bei weiteren Fragen Rede und Antwort zu stehen.
Bitte schreiben Sie uns (möglichst bis zum 03.06.2020 an verein@burger-adler.de) oder werfen Sie Ihre Fragen im Quartiersmanagement Alt-Fechenheim 80 in den Briefkasten und wir werden uns bemühen Ihre Anliegen bei unserem nächsten Treffen auf dem 7. Revier vorzutragen. Zur Information empfehlen wir das Protokoll zu unserer Besprechung mit der Polizei am 04.05.2020 zu lesen.
Nach verschiedenen Gesprächen im Stadtteil haben wir die folgenden Fragen und Hinweise zusammengetragen, die wir in einem kommenden Gespräch mit der Polizei ansprechen werden:

  1. Wie viele Beamte sind heute im 7. Revier gleichzeitig „vor Ort“ in Fechenheim – im Revier oder auf Streife?
  2. Wie viele Beamte können bei dieser Besetzung maximal
    • auf Streife sein?
    • zu Einsätzen ausrücken?
  3. Im Umkehrschluss, wie viele Beamte müssen – und aus welchen Gründen – im Revier verbleiben?
  4. Wie viele werden das nach der Schließung sein?
  5. Wie viele Beamte werden nach der Schließung des Reviers nachts in der Pfortenstr. anwesend sein?
  6. Wie sieht die aktuelle Kriminalstatistik für Fechenheim aus?
  7. Wie bewerten sie die heutige Sicherheitslage in
    • Fechenheim-Süd?
    • Fechenheim-Nord?
  8. Ist davon auszugehen, dass sich die Anwesenheit des Reviers vor Ort positiv auf die Sicherheitslage auswirkt (Sozialpsychologischer Effekt)?
  9. Ist davon auszugehen, dass sich die Abwesenheit des Reviers vor Ort negativ auf die Sicherheitslage auswirkt (Sozialpsychologischer Effekt)?
  10. Wir beobachten, dass vor dem 7. Revier bis zu 6 Polizeifahrzeuge parken, davon zwei Kleinbusse. Wie passt das zur aktuellen Besatzung des Reviers bzw. zur Anzahl der maximal für Einsätze zur Verfügung stehenden Beamten?
  11. Werden vor dem künftigen Polizeiposten weniger Stallplätze für die Polizei reserviert?
  12. Wie oft und wo wird gegenwärtig patrouilliert?
  13. Wie lange dauert es nach einem Anruf bei der Polizei maximal, bis ein Streifenwagen vor Ort ist.
    • Jetzt?
    • Künftig?
  14. Wie oft und wo wird künftig patrouilliert?
  15. Wie ist die Präsenz (Frequenz der Bestreifung) in Alt-Fechenheim und am Mainufer?
  16. Anregung: Künftig Fuß- oder Fahrradstreifen auf Alt-Fechenheim einsetzen.
  17. Beobachtungen: Drogenumschlag in der Helmut-Sittler-Anlage, am Mainufer, in den Nebengassen von Alt-Fechenheim. Welche Maßnahmen ergreift die Polizei?
  18. Wer patrouilliert in Fechenheim Nord, die Fechenheimer Streife oder die Enkheimer Streife?
  19. Ist die eine für Fechenheim vorgesehene Streife auch für das gesamte Industrie- und Gewerbegebiet Fechenheim zuständig?
  20. Wie soll die nach außen hin sichtbare Beschilderung des künftigen Postens aussehen?
    • Es besteht die Befürchtung, dass sich tags jemand hilfesuchend an den Posten wendet – aber niemanden antrifft.
    • Es besteht die Befürchtung, dass sich nachts jemand hilfesuchend an den Posten wendet – und vor verschlossener Tür steht.

Wir sind gespannt auf Eure / Ihre Fragen und Anregungen!

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